Pflanzen & Licht - Photosynthese

Pflanzen brauchen neben den entsprechenden Nährstoffen und Wasser vor allem eines: Licht - um mit Hilfe des Vorganges der oxygenen Photosynthese Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zu zerteilen. Der Wasserstoff wiederumg reagiert mit dem Kohlendioxid der Athmosphäre zu Glucose (Traubenzucker), welches den Pflanzen (und durch die Nahrungskette auch anderen Lebewesen) als Motor für den Stoffwechsel dient.

Wer als Kleingärtner oder Hobbyanwender nach passenden Leuchtmitteln für die Pflanzenzucht sucht, will entweder das Wachstum von Stecklingen oder frisch geprossene Keimen beschleunigen oder exotische (bzw. in diesen klimatischen Gebieten nicht heimische) Pflanzen mit mehr Licht zu versorgen. Hierbei geht es dann meist darum die Beleuchtungsdauer zu verlängern und den Bedingungen in den Heimatgebieten der Pflanze anzugleichen.

In beiden Fällen sollte die Pflanze einem Licht ausgesetzt werden, daß in spektraler Zusammensetzung dem des Sonnenlichtes gleicht.
Pflanzen zerlegen mit Hilfe der Chlorophyllen die Lichtwellen und nutzen die blauen und roten Wellenbereich, während die grünen aborbiert werden (weshalb so vieles in der Natur grün erscheint). Allerdings wird für das Wachtums der Pflanzen in erster Linie der blaue Wellenbereich benötigt, wohingegen der rote weitestgehend absorbiert wird. Eine überstarke Bestrahlung mit dem rotem Wellenbereich führt zu übertrieben starken Wachstum der Triebe und des Blütenstandes, was allerdings bei manchen Nutzpflanzen auch durchaus gewollt sein kann. Beachten sollte man, daß Pflanzen mit schweren Trieben aber auch leicht unter ihrer Last brechen können.

Die Lichtfarbe 6500 Kelvin entspricht nahezu dem Tageslicht und weist einen hohen blauen Anteil auf. Die entsprechende Angabe bei Leuchtstoffröhren ist "kaltweiß".