Lichtfarben bei Pflanzenlampen

Nur wenn Pflanzen mit einer ausreichenden Menge an blauen Lichten versorgt werden, können sie kräftig und gesund heranwachsen. Gerade Zimmerpflanzen bleibt die nötige Lichtzufuhr häufig verwehrt, so dass ihr Stoffwechsel - die sogenannte Photosynthese - beeinträchtigt wird. Dies lässt sich häufig an der Färbung der Blätter oder am verringerten Wachstum der Pflanze erkennen. Wer seinen Pflanzen solche Lichtdefizite anmerkt, der sollte diese unbedingt mit einer künstlichen Lichtquelle versorgen.

Wichtig ist beim Kauf einer Pflanzenlampe, dass sie die richtige Verhältnis an blauen und roten Licht absondert. Normalerweise sollte die Lichtfarbe natürlich möglichst dem natürlichen Sonnenlicht entsprechen, das einen relativ hohen - für die Photosynthese wichtigen - Blauanteil hat. Dieser fördert das Pflanzenwachstum und wird vom Chlorophyll direkt umgewandelt. Rotes Licht fördert zwar auch das Wachstum, führt jedoch bei verstärkter Einstrahlung zur Mutation u.a des Fruchtstandes. Dies ist speziell im Gewächshaus für Nutzpflanzen durchaus erwünscht.
Ein typische Pflanzenlampe mit hohen Rotlichanteil hat überlicherweise 2700K.

Nun noch ein paar Informationen zu den verschiedenen, im Handel erhältlichen Pflanzenlampen. Als am geeignetsten für die Beleuchtung der Pflanzen erweisen sich Leuchtstoff- und Metalldampflampe. Auch Natriumdampflampfen lassen sich für wenig beleuchtete Pflanzen durchaus empfehlen. Zwar gelten die erwähnten Pflanzenlampen als nicht gerade billig, doch versorgen sie die Pflanzen mit einer optimalen Lichtzufuhr.

Licht für die Wachstumsphase

In der Wachstumsphase befinden sich Pflanzen meistens im Frühjahr, also zu einer Jahreszeit wo die Sonne noch nicht so intensiv scheint. Das ist die Zeit in der vor allem Licht mit einem hohen Blauanteil benötigt wird.
Diese Art von Licht kann man entweder durch Leuchtmittel erzielen die generell eine rote Grundfarbe haben und einen erhöhten Blauantail wie z.B. diesen Leuchtmitteln für die Wachstumsphase.

Alternativ kann man auch noch neuartige Energiesparleuchtmittel benutzen:




Zu beachten ist dabei, daß die Variante 6400K gewählt wird. Diese liefern den richtigen Blauanteil.Diese Leuchtmittel haben gegen über den Metallhallogen Leuchtmitteln einen großen Vorteil - sie erzeugen wenig bis keine Abwärme.

Diese Abwärme kann schnell dazu führen das es für die Pflanzen zu warm wird - allerdings wird jeder Erwerbsgärten vom Wirkungsgrad her die Metallhallogen - und Natriumdampfleuchtmittel bevorzugen - da diese effizienter sind.

Licht für die Blütephase

In der Blütephase befinden sich Pflanzen meistens im Spätsommer oder Herbst und die Sonne ist sehr viel stärker - der Rotanteil ist höher und dies muß auch durch das Licht der Leuchtmittel dargestellt werden.

Gerade Natriumdampfleuchtmittel haben genau das richtige Licht und arbeiten effektiv. Natriumdampfleuchtmittel für die Blütephase sollten somit die zuvor eingesetzte Wachstumsleuchte ersetzen um die Pflanze mit dem für die jetzigen Bedürfnisse richtigem Licht zu versorgen.

Auch Energiesparlampen sind für diese Phase einsetzbar. Hier allerding mit 2700K.


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